Die Duftnoten: Die olfaktorische Pyramide verstehen (Kopf, Herz, Basis)

Künstlerische Darstellung der olfaktorischen Pyramide in drei Ebenen: frische Zitrusfrüchte für die Kopfnote, erblühte Blumen für die Herznote und tiefe Hölzer für die Basisnote.

Um die Bedeutung der Noten in der Parfümerie richtig zu verstehen, lassen Sie uns zunächst über die Orchestrierung eines Parfüms sprechen.

Das Parfüm hat etwas Magisches, denn es evoziert Poesie, Träume und weckt Emotionen bei demjenigen, der es riecht oder trägt. Wie in einem Gedicht oder einer Symphonie ist es die technische Meisterschaft des Schöpfers, die uns auf eine wahre olfaktorische Reise mitnimmt.

Der Parfümeur-Kreateur „baut“, „komponiert“ sein Parfüm; er gibt ihm Struktur, indem er physikalische Elemente in einem ebenso wissenschaftlichen Ansatz orchestriert. Es ist die Wahl der Noten, gemäß ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften, die dem Parfüm, sobald sie zusammengefügt sind, seine ganze Dimension verleihen.

Die olfaktorische Pyramide und Jean Carles

Aus pädagogischen Gründen stellt man die Architektur eines Parfüms visuell in Form einer olfaktorischen Pyramide dar, deren Spitze die Kopfnoten, der mittlere Teil die Herznoten und die Basis die Basisnoten bilden.

Es war der Parfümeur Jean Carles (Roure/Givaudan), der diese Klassifizierung etablierte. Er war der Erste, der eine Methode zum Erlernen der Rohstoffe entwickelte, um angehenden Parfümeuren zu helfen. Ihm verdanken wir das Konzept der „Kopf-, Herz- und Basisnoten“.

Erinnern wir uns daran, dass die Entwicklung Kopf-Herz-Basis mit der Verdunstungsgeschwindigkeit der Moleküle zusammenhängt. Das bedeutet nicht, dass es eine strikte vorgegebene Reihenfolge gibt: Tatsächlich verdunsten all diese Noten mehr oder weniger gleichzeitig in einem fröhlichen Durcheinander! Wenn ein Parfüm gut konstruiert ist, kann man von Anfang an die Basisnoten riechen („der Auftakt bereitet seinen Abschluss vor“).

1. Die Kopfnoten: Das Lächeln und der Auftakt

An der Spitze der Pyramide sind es diejenigen, die den ersten Eindruck des Parfüms vermitteln. Es ist das Lächeln des Parfüms. Sie bestehen aus frischen, flüchtigen und im Allgemeinen prickelnden Noten, die nach den ersten Alkoholdüften entweichen.

Man spricht auch vom „Auftakt des Parfüms“. Sie entweichen in den 5 bis 15 Minuten nach dem Öffnen des Flakons. Um tiefer einzutauchen, lesen Sie unseren vollständigen Artikel: Alles über die Kopfnoten wissen.

Die Parfüms von Delacourte Paris haben die Besonderheit, immer sehr präsente und lächelnde Kopfnoten zu haben, die zur Entdeckung einladen.

2. Die Herznoten: Die Kurven und der Übergang

Dies sind die mittleren Noten, die nach dem Auftakt eingreifen. Wenn sie gut orchestriert sind, verleihen sie dem Parfüm Weichheit, Komfort und den Wunsch, die Entwicklung weiter zu riechen. Es sind die „Kurven“ des Parfüms.

Sie sind von mittlerer Flüchtigkeit und verfliegen etwa 15 bis 20 Minuten nach dem Öffnen. Sie sind oft blumig oder fruchtig. Entdecken Sie die Details hier: Alles über die Herznoten wissen.

3. Die Basisnoten: Die Seele und das Gedächtnis

Dies sind die Noten, die nach den Herznoten entweichen; es ist der dichteste und intensivste Teil der Pyramide. Man nennt sie auch die Signaturnoten, diejenigen, die dem Parfüm seine Seele verleihen.

Sie besitzen eine sehr hohe Haltbarkeit (von 3 Stunden bis zu mehreren Tagen auf Kleidung). Sie sind es, die die Hauptbotschaft und das Gedächtnis des Parfüms vermitteln (das, was auf dem Riechstreifen zurückbleibt). Um ihre entscheidende Rolle zu verstehen, lesen Sie: Alles über die Basisnoten wissen.


Ein Rohstoff. Eine Emotion. Ein Parfum.

Delacourte Paris interpretiert die ikonischen Rohstoffe der Parfümerie neu, um ihnen eine Persönlichkeit zu verleihen, die modern, einzigartig und unerwartet ist.
Entdecken Sie die Parfums mit unserem
Entdeckungsset.

Folgen Sie uns auf Instagram

Parfums Delacourte Paris
Scroll to Top